Showing all 8 results

Tomatenmark: Die rote Essenz für Ihre Küche

Tomatenmark – klingt unscheinbar, ist aber ein wahrer Alleskönner in der Küche. Dieses konzentrierte Aroma sonnengereifter Tomaten verleiht Ihren Gerichten Tiefe, Farbe und eine unvergleichliche Würze. Ob als Basis für eine herzhafte Pasta-Soße, als Geschmacksverstärker in Suppen und Eintöpfen oder als Geheimzutat für eine perfekte Pizza – Tomatenmark ist ein Muss für jeden, der mit Leidenschaft kocht und Wert auf authentische Aromen legt.

Tauchen Sie mit uns ein in die Welt des Tomatenmarks und entdecken Sie die Vielfalt dieses wunderbaren Produkts. Wir zeigen Ihnen, wie Sie das beste Tomatenmark für Ihre Bedürfnisse auswählen, wie Sie es optimal in Ihren Rezepten einsetzen und welche kreativen Möglichkeiten es Ihnen bietet, Ihre Gerichte auf ein neues Level zu heben.

Die Herstellung von Tomatenmark: Von der Tomate zum konzentrierten Geschmack

Die Herstellung von Tomatenmark ist ein Prozess, der Tradition und moderne Technologie vereint. Alles beginnt mit der Auswahl der besten Tomaten – sonnengereift, aromatisch und reich an Geschmack. Diese Tomaten werden geerntet, gewaschen und schonend zerkleinert.

Anschließend wird die Tomatenmasse eingekocht, wobei ein Großteil des Wassers verdunstet. Dieser Prozess konzentriert nicht nur den Geschmack, sondern auch die natürliche Süße und Säure der Tomaten. Je nach gewünschtem Konzentrationsgrad wird das Tomatenmark unterschiedlich lange eingekocht. Einfach konzentriertes Tomatenmark hat beispielsweise einen geringeren Trockensubstanzgehalt als doppelt oder dreifach konzentriertes Tomatenmark.

Nach dem Einkochen wird das Tomatenmark pasteurisiert, um es haltbar zu machen. Dieser Schritt ist entscheidend, um die Qualität und den Geschmack des Tomatenmarks über einen längeren Zeitraum zu gewährleisten. Abschließend wird das Tomatenmark abgefüllt – entweder in Tuben, Dosen oder Gläser – und ist bereit, Ihre Küche zu bereichern.

Einfach, doppelt oder dreifach konzentriert: Was bedeutet das?

Beim Kauf von Tomatenmark stoßen Sie oft auf die Begriffe „einfach“, „doppelt“ oder „dreifach konzentriert“. Diese Bezeichnungen geben Auskunft über den Trockensubstanzgehalt des Tomatenmarks, also den Anteil der Tomatenbestandteile im Verhältnis zum Wassergehalt. Je höher der Konzentrationsgrad, desto intensiver ist der Geschmack und desto weniger Wasser ist enthalten.

  • Einfach konzentriertes Tomatenmark: Hat den geringsten Trockensubstanzgehalt und einen milden Tomatengeschmack. Es eignet sich gut für Gerichte, bei denen ein subtiler Tomatengeschmack gewünscht ist, wie beispielsweise leichte Soßen oder Suppen.
  • Doppelt konzentriertes Tomatenmark: Ist die gängigste Variante und bietet ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Geschmack und Konsistenz. Es ist vielseitig einsetzbar und eignet sich für eine Vielzahl von Gerichten, von Pasta-Soßen über Pizza-Beläge bis hin zu Eintöpfen.
  • Dreifach konzentriertes Tomatenmark: Hat den höchsten Trockensubstanzgehalt und einen sehr intensiven Tomatengeschmack. Es wird oft in kleinen Mengen verwendet, um Gerichten eine besonders kräftige Note zu verleihen.

Die Wahl des richtigen Konzentrationsgrades hängt von Ihrem persönlichen Geschmack und dem jeweiligen Rezept ab. Probieren Sie verschiedene Varianten aus und finden Sie heraus, welche am besten zu Ihren Vorlieben passt.

Die Qualitätsmerkmale von hochwertigem Tomatenmark

Nicht jedes Tomatenmark ist gleich. Um ein hochwertiges Produkt zu erkennen, sollten Sie auf folgende Qualitätsmerkmale achten:

  • Farbe: Gutes Tomatenmark hat eine kräftige, leuchtend rote Farbe. Eine blasse oder bräunliche Farbe kann auf eine minderwertige Qualität oder eine unsachgemäße Verarbeitung hinweisen.
  • Geruch: Hochwertiges Tomatenmark riecht intensiv nach sonnengereiften Tomaten. Ein muffiger oder säuerlicher Geruch ist ein Warnsignal.
  • Konsistenz: Die Konsistenz sollte cremig und geschmeidig sein. Klumpen oder eine zu flüssige Konsistenz deuten auf eine schlechte Qualität hin.
  • Geschmack: Gutes Tomatenmark schmeckt intensiv nach Tomaten, mit einer ausgewogenen Balance zwischen Süße und Säure. Es sollte keine bitteren oder metallischen Noten aufweisen.
  • Zutatenliste: Achten Sie auf eine kurze Zutatenliste, die idealerweise nur Tomaten und eventuell etwas Salz enthält. Zusatzstoffe wie Konservierungsstoffe oder Zucker sollten vermieden werden.
  • Herkunft: Informieren Sie sich über die Herkunft der Tomaten. Tomaten aus sonnenreichen Regionen wie Italien oder Spanien gelten oft als besonders aromatisch.

Indem Sie auf diese Qualitätsmerkmale achten, können Sie sicherstellen, dass Sie ein hochwertiges Tomatenmark auswählen, das Ihren Gerichten den bestmöglichen Geschmack verleiht.

Tomatenmark richtig lagern: So bleibt es lange frisch

Damit Ihr Tomatenmark lange frisch und aromatisch bleibt, ist die richtige Lagerung entscheidend. Hier sind einige Tipps:

  • Ungeöffnet: Ungeöffnetes Tomatenmark kann bei Raumtemperatur gelagert werden. Achten Sie jedoch darauf, dass es vor direkter Sonneneinstrahlung und Hitze geschützt ist.
  • Geöffnet: Geöffnetes Tomatenmark sollte im Kühlschrank aufbewahrt werden. Füllen Sie es am besten in ein sauberes, luftdicht verschließbares Glas oder eine Dose um.
  • Haltbarkeit: Im Kühlschrank ist geöffnetes Tomatenmark in der Regel einige Tage bis zu einer Woche haltbar. Achten Sie auf Veränderungen in Farbe, Geruch oder Geschmack, die auf Verderb hinweisen könnten.
  • Tipp: Um Schimmelbildung zu vermeiden, können Sie die Oberfläche des Tomatenmarks im Glas mit etwas Olivenöl bedecken.

Mit der richtigen Lagerung können Sie sicherstellen, dass Ihr Tomatenmark lange haltbar bleibt und seinen vollen Geschmack behält.

Tomatenmark in der Küche: Vielseitige Verwendungsmöglichkeiten

Tomatenmark ist ein wahrer Verwandlungskünstler in der Küche. Seine vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten machen es zu einem unverzichtbaren Bestandteil jeder gut sortierten Vorratskammer. Hier sind einige Ideen, wie Sie Tomatenmark in Ihren Gerichten einsetzen können:

  • Als Basis für Soßen: Tomatenmark ist die perfekte Basis für eine Vielzahl von Soßen, von klassischen Pasta-Soßen über herzhafte Bratensoßen bis hin zu exotischen Curry-Soßen. Es verleiht den Soßen eine intensive Tomatennote und eine angenehme Konsistenz.
  • Als Geschmacksverstärker: Ein Löffel Tomatenmark kann Suppen, Eintöpfen und Schmorgerichten eine zusätzliche Tiefe und Würze verleihen. Es verstärkt den Geschmack der anderen Zutaten und sorgt für ein harmonisches Gesamtbild.
  • Für Pizza-Beläge: Tomatenmark ist ein unverzichtbarer Bestandteil eines jeden Pizza-Belags. Es sorgt für eine fruchtige Basis und verhindert, dass der Teig durchweicht.
  • Als Zutat in Marinaden: Tomatenmark kann Marinaden für Fleisch, Fisch oder Gemüse eine besondere Note verleihen. Es sorgt für eine leichte Säure und eine schöne Farbe.
  • Zum Verfeinern von Dips und Aufstrichen: Tomatenmark kann Dips und Aufstrichen eine zusätzliche Geschmacksdimension verleihen. Probieren Sie es beispielsweise in einem Hummus oder einem Kräuterquark.
  • Als natürliche Farbe: Tomatenmark kann verwendet werden, um Gerichten eine natürliche, appetitliche Farbe zu verleihen. Es ist eine gesunde Alternative zu künstlichen Farbstoffen.

Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf und entdecken Sie die unendlichen Möglichkeiten, Tomatenmark in Ihrer Küche einzusetzen. Sie werden überrascht sein, wie vielseitig dieses unscheinbare Produkt sein kann.

Rezeptideen mit Tomatenmark: Inspiration für Ihre Küche

Um Ihnen die Vielseitigkeit von Tomatenmark näherzubringen, haben wir einige inspirierende Rezeptideen für Sie zusammengestellt:

Pasta mit Tomaten-Basilikum-Soße

Zutaten:

  • 500g Pasta (z.B. Spaghetti oder Penne)
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 2 EL Tomatenmark
  • 400g gehackte Tomaten (aus der Dose)
  • 1 TL Zucker
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Frischer Basilikum, gehackt
  • Parmesan, gerieben (optional)

Zubereitung:

  1. Pasta nach Packungsanweisung kochen.
  2. In der Zwischenzeit Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten.
  3. Tomatenmark hinzufügen und kurz mitrösten.
  4. Gehackte Tomaten und Zucker hinzufügen, mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Soße ca. 15-20 Minuten köcheln lassen, bis sie eingedickt ist.
  6. Pasta abgießen und mit der Soße vermischen.
  7. Mit frischem Basilikum und Parmesan bestreuen und servieren.

Ungarischer Gulasch

Zutaten:

  • 500g Rindfleisch (aus der Keule), gewürfelt
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 Zwiebeln, grob gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 EL Paprikapulver (edelsüß)
  • 1 TL Paprikapulver (rosenscharf)
  • 500ml Rinderbrühe
  • 250g Kartoffeln, gewürfelt
  • 1 rote Paprika, gewürfelt
  • 1 TL Kümmel
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Saure Sahne (optional)

Zubereitung:

  1. Rindfleisch mit Salz und Pfeffer würzen.
  2. Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Fleisch darin portionsweise anbraten und herausnehmen.
  3. Zwiebeln und Knoblauch im Topf glasig dünsten.
  4. Tomatenmark, Paprikapulver (edelsüß und rosenscharf) und Kümmel hinzufügen und kurz mitrösten.
  5. Mit Rinderbrühe ablöschen und Fleisch wieder hinzufügen.
  6. Zugedeckt ca. 1,5-2 Stunden schmoren lassen, bis das Fleisch weich ist.
  7. Kartoffeln und Paprika hinzufügen und weitere 30 Minuten schmoren lassen, bis das Gemüse gar ist.
  8. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  9. Mit einem Klecks saurer Sahne servieren (optional).

Pizza Margherita

Zutaten:

  • 1 Pizzateig (selbstgemacht oder gekauft)
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 TL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • 125g Mozzarella, in Scheiben geschnitten
  • Frischer Basilikum

Zubereitung:

  1. Backofen auf 250°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
  2. Pizzateig ausrollen und auf ein Backblech legen.
  3. Tomatenmark mit Olivenöl verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen und auf dem Teig verteilen.
  4. Mozzarella-Scheiben auf dem Tomatenmark verteilen.
  5. Pizza im vorgeheizten Ofen ca. 10-15 Minuten backen, bis der Teig goldbraun und der Käse geschmolzen ist.
  6. Mit frischem Basilikum belegen und servieren.

Tomaten-Linsen-Suppe

Zutaten:

  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel, gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 EL Tomatenmark
  • 200 g rote Linsen, gespült
  • 800 ml Gemüsebrühe
  • 400 g gehackte Tomaten (Dose)
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Ein Schuss Zitronensaft
  • Frischer Koriander oder Petersilie zum Garnieren

Zubereitung:

  1. Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin andünsten, bis sie weich sind.
  2. Tomatenmark hinzufügen und kurz mitrösten.
  3. Linsen, Gemüsebrühe, gehackte Tomaten und Oregano hinzufügen. Zum Kochen bringen, dann die Hitze reduzieren und 20-25 Minuten köcheln lassen, bis die Linsen weich sind.
  4. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
  5. Mit frischem Koriander oder Petersilie garnieren und servieren.

Tomaten-Chutney

Zutaten:

  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 kg reife Tomaten, gehackt
  • 100 ml Apfelessig
  • 100 g Zucker
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 TL Chiliflocken (oder nach Geschmack)
  • 1 TL Ingwer, gerieben
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung:

  1. Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin andünsten, bis sie weich sind.
  2. Tomaten, Essig, Zucker, Tomatenmark, Chiliflocken und Ingwer hinzufügen. Zum Kochen bringen, dann die Hitze reduzieren und 1-1,5 Stunden köcheln lassen, bis das Chutney eingedickt ist. Gelegentlich umrühren.
  3. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Heiß in sterilisierte Gläser füllen und verschließen.

Spanische Paella

Zutaten:

  • 2 EL Olivenöl
  • 2 Hähnchenschenkel, halbiert
  • 200 g Chorizo, in Scheiben geschnitten
  • 1 Zwiebel, gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 rote Paprika, gewürfelt
  • 1 EL Tomatenmark
  • 300 g Paella-Reis (Bomba oder Arborio)
  • 750 ml Hühnerbrühe
  • 1 TL Safranfäden
  • 100 g Erbsen
  • 100 g grüne Bohnen, gehackt
  • 200 g Meeresfrüchte (Garnelen, Muscheln, Tintenfisch)
  • Zitronenspalten zum Servieren

Zubereitung:

  1. Olivenöl in einer Paella-Pfanne oder einer großen Bratpfanne erhitzen. Hähnchenschenkel und Chorizo darin anbraten, bis sie goldbraun sind. Herausnehmen und beiseite stellen.
  2. Zwiebel, Knoblauch und Paprika in der Pfanne andünsten, bis sie weich sind.
  3. Tomatenmark hinzufügen und kurz mitrösten.
  4. Reis hinzufügen und kurz mitbraten, bis er glasig ist.
  5. Hühnerbrühe und Safranfäden hinzufügen. Zum Kochen bringen, dann die Hitze reduzieren und 18-20 Minuten köcheln lassen, bis der Reis die Flüssigkeit aufgenommen hat. Nicht umrühren.
  6. Hähnchen, Chorizo, Erbsen und grüne Bohnen auf dem Reis verteilen. Meeresfrüchte hinzufügen und weitere 5-7 Minuten köcheln lassen, bis sie gar sind.
  7. Die Paella 5 Minuten ruhen lassen, bevor sie mit Zitronenspalten serviert wird.

Tomaten-Kokos-Curry

Zutaten:

  • 1 EL Kokosöl
  • 1 Zwiebel, gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 TL Ingwer, gerieben
  • 1 rote Chilischote, fein gehackt (optional)
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 TL Currypulver
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 400 g gehackte Tomaten (Dose)
  • 400 ml Kokosmilch
  • 400 g Kichererbsen, abgetropft und gespült
  • 200 g Spinat
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Frischer Koriander zum Garnieren
  • Reis zum Servieren

Zubereitung:

  1. Kokosöl in einem Topf erhitzen. Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Chili darin andünsten, bis sie weich sind.
  2. Tomatenmark, Currypulver und Kurkuma hinzufügen und kurz mitrösten.
  3. Gehackte Tomaten und Kokosmilch hinzufügen. Zum Kochen bringen, dann die Hitze reduzieren und 10 Minuten köcheln lassen.
  4. Kichererbsen und Spinat hinzufügen und weitere 5 Minuten köcheln lassen, bis der Spinat zusammengefallen ist.
  5. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Mit frischem Koriander garnieren und mit Reis servieren.

Bruschetta mit Tomaten und Basilikum

Zutaten:

  • 1 Baguette, in Scheiben geschnitten
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen, halbiert
  • 500 g reife Tomaten, gewürfelt
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • Frischer Basilikum, gehackt
  • Balsamico-Essig (optional)
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung:

  1. Baguettescheiben mit Olivenöl beträufeln und im Ofen oder in einer Pfanne goldbraun rösten. Mit Knoblauchzehen abreiben.
  2. Tomaten, Tomatenmark, Knoblauch und Basilikum in einer Schüssel vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Die Tomatenmischung auf die gerösteten Baguettescheiben geben.
  4. Mit Balsamico-Essig beträufeln (optional) und servieren.

Tomaten-Frittata

Zutaten:

  • 6 Eier
  • 2 EL Milch oder Sahne
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel, gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 200 g Kirschtomaten, halbiert
  • 1 EL Tomatenmark
  • 50 g geriebener Käse (z.B. Parmesan oder Mozzarella)
  • Frischer Basilikum, gehackt
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung:

  1. Eier und Milch oder Sahne in einer Schüssel verquirlen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  2. Olivenöl in einer ofenfesten Pfanne erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin andünsten, bis sie weich sind.
  3. Kirschtomaten und Tomatenmark hinzufügen und kurz mitbraten.
  4. Die Eier-Mischung über das Gemüse gießen.
  5. Mit Käse bestreuen und im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 20-25 Minuten backen, bis die Frittata fest ist.
  6. Mit frischem Basilikum garnieren und servieren.

Tomatenmark: Mehr als nur ein Geschmacksverstärker

Neben seinen kulinarischen Vorzügen bietet Tomatenmark auch einige gesundheitliche Vorteile. Es ist reich an Lycopin, einem starken Antioxidans, das Zellen vor Schäden schützt und das Risiko von bestimmten Krebsarten reduzieren kann. Außerdem enthält Tomatenmark Vitamin C, Kalium und Ballaststoffe.

Tomatenmark ist also nicht nur ein Geschmacksverstärker, sondern auch ein wertvoller Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung. Integrieren Sie es regelmäßig in Ihre Gerichte und profitieren Sie von seinen vielfältigen Vorteilen.

Tomatenmark selber machen: Eine lohnende Alternative

Wenn Sie Wert auf maximale Kontrolle über die Zutaten und den Geschmack legen, können Sie Tomatenmark auch selber machen. Das ist zwar etwas aufwendiger, aber das Ergebnis ist ein unvergleichlich aromatisches Produkt, das Sie mit Stolz genießen können.

Zutaten:

  • 2 kg reife Tomaten
  • Etwas Salz

Zubereitung:

  1. Tomaten waschen, entkernen und grob zerkleinern.
  2. Tomaten in einem großen Topf zum Kochen bringen und bei schwacher Hitze ca. 2-3 Stunden köcheln lassen, bis sie zu einem dicken Brei zerfallen sind. Regelmäßig umrühren, damit nichts anbrennt.
  3. Tomatenbrei durch ein feines Sieb oder eine Passiermühle passieren, um Kerne und Haut zu entfernen.
  4. Den passierten Tomatenbrei zurück in den Topf geben und mit etwas Salz würzen.
  5. Bei schwacher Hitze weiterköcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Je länger Sie den Brei einkochen lassen, desto konzentrierter wird das Tomatenmark.
  6. Das fertige Tomatenmark heiß in sterilisierte Gläser füllen und verschließen.

Selbstgemachtes Tomatenmark ist im Kühlschrank mehrere Wochen haltbar. Es ist eine wunderbare Möglichkeit, die Aromen des Sommers zu konservieren und Ihre Gerichte das ganze Jahr über mit dem Geschmack sonnengereifter Tomaten zu bereichern.

Tomatenmark als nachhaltige Wahl: Worauf Sie achten sollten

Wenn Sie beim Kauf von Tomatenmark Wert auf Nachhaltigkeit legen, gibt es einige Aspekte, die Sie berücksichtigen können:

  • Bio-Qualität: Achten Sie auf Tomatenmark aus ökologischem Anbau. Bio-Tomaten werden ohne synthetische Pestizide und Düngemittel angebaut, was die Umwelt schont und die Gesundheit fördert.
  • Regionale Herkunft: Bevorzugen Sie Tomatenmark aus regionalem Anbau. Kurze Transportwege reduzieren den CO2-Ausstoß und unterstützen die heimische Landwirtschaft.
  • Verpackung: Achten Sie auf eine umweltfreundliche Verpackung. Gläser sind recycelbar und können wiederverwendet werden. Vermeiden Sie unnötige Plastikverpackungen.
  • Fair Trade: Wenn möglich, wählen Sie Tomatenmark aus fairem Handel. Fair Trade-Produkte garantieren gerechte Arbeitsbedingungen und faire Preise für die Produzenten in den Anbauländern.

Indem Sie diese Aspekte berücksichtigen, können Sie sicherstellen, dass Ihr Tomatenmark nicht nur gut schmeckt, sondern auch einen Beitrag zum Umweltschutz und zur sozialen Gerechtigkeit leistet.

Die Geschichte des Tomatenmarks: Eine Reise durch die Zeit

Die Geschichte des Tomatenmarks ist eng mit der Geschichte der Tomate selbst verbunden. Ursprünglich aus Südamerika stammend, gelangte die Tomate im 16. Jahrhundert nach Europa, wo sie zunächst als Zierpflanze kultiviert wurde. Erst im Laufe des 18. Jahrhunderts begann man, die Tomate auch in der Küche zu verwenden.

Die Idee, Tomaten zu konservieren, um sie auch außerhalb der Saison genießen zu können, entstand vermutlich in Italien. Dort wurden Tomaten in der Sonne getrocknet oder zu einer Art Püree eingekocht. Diese frühen Formen des Tomatenmarks waren jedoch noch lange nicht so haltbar und konzentriert wie das heutige Produkt.

Die industrielle Herstellung von Tomatenmark begann im 19. Jahrhundert. Durch die Entwicklung neuer Konservierungstechniken und effizienterer Produktionsmethoden konnte Tomatenmark in größeren Mengen hergestellt und über längere Strecken transportiert werden. So wurde Tomatenmark zu einem wichtigen Bestandteil der modernen Küche und ist heute aus unseren Supermärkten nicht mehr wegzudenken.

Tomatenmark weltweit: Regionale Unterschiede und Besonderheiten

Tomatenmark ist ein globales Produkt, das in vielen verschiedenen Küchen der Welt Verwendung findet. Allerdings gibt es regionale Unterschiede in Bezug auf die Herstellung, den Geschmack und die Verwendung von Tomatenmark.

  • Italien: Italien gilt als das Mutterland des Tomatenmarks. Hier wird Tomatenmark oft aus sonnengereiften Tomaten hergestellt und zeichnet sich durch einen besonders intensiven Geschmack aus. Es ist ein unverzichtbarer Bestandteil vieler italienischer Gerichte, von Pasta-Soßen über Pizza-Beläge bis hin zu Suppen und Eintöpfen.
  • Spanien: Auch in Spanien hat Tomatenmark eine lange Tradition. Es wird oft in der mediterranen Küche verwendet, um Gerichten wie Paella, Gazpacho oder Pisto Manchego eine besondere Note zu verleihen.
  • Naher Osten: In der orientalischen Küche wird Tomatenmark gerne in Kombination mit Gewürzen wie Kreuzkümmel, Koriander oder Chili verwendet. Es verleiht Gerichten wie Shakshuka, Hummus oder Baba Ghanoush eine besondere Tiefe und Würze.
  • Asien: Auch in der asiatischen Küche findet Tomatenmark Verwendung, wenn auch oft in abgewandelter Form. In manchen Ländern wird es beispielsweise mit Sojasoße, Fischsoße oder Chili-Paste kombiniert, um Gerichten eine süß-saure oder scharfe Note zu verleihen.

Diese regionalen Unterschiede zeigen, wie vielseitig Tomatenmark ist und wie es sich an die jeweiligen Geschmäcker und Traditionen anpassen kann.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Thema Tomatenmark

Was ist der Unterschied zwischen Tomatenmark und passierten Tomaten?

Der Hauptunterschied liegt in der Konsistenz und dem Wassergehalt. Tomatenmark ist ein stark konzentriertes Produkt, bei dem durch Einkochen ein Großteil des Wassers entfernt wurde. Passierte Tomaten hingegen sind lediglich pürierte Tomaten, die nicht so stark eingekocht wurden und daher einen höheren Wassergehalt haben. Tomatenmark hat einen intensiveren Tomatengeschmack und eine dickere Konsistenz.

Kann ich Tomatenmark durch etwas anderes ersetzen?

Ja, es gibt einige Alternativen. Passierte Tomaten oder Tomatenpüree können als Ersatz dienen, allerdings müssen Sie die Flüssigkeitsmenge im Rezept entsprechend anpassen. Getrocknete Tomaten, die in Öl eingelegt wurden, können ebenfalls eine Alternative sein, sollten aber vor der Verwendung püriert werden. Eine weitere Option ist Paprikamark, das eine ähnliche Konsistenz hat und einen süßlichen Geschmack verleiht.

Wie lange ist Tomatenmark haltbar?

Ungeöffnetes Tomatenmark ist in der Regel mehrere Jahre haltbar, solange es kühl, trocken und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt gelagert wird. Nach dem Öffnen sollte Tomatenmark im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb von etwa einer Woche verbraucht werden. Achten Sie auf Veränderungen in Farbe, Geruch oder Geschmack, die auf Verderb hinweisen könnten.

Kann ich Tomatenmark einfrieren?

Ja, Tomatenmark lässt sich gut einfrieren. Füllen Sie es in Eiswürfelbehälter und frieren Sie es portionsweise ein. So können Sie bei Bedarf einzelne Würfel entnehmen und verwenden. Alternativ können Sie das Tomatenmark auch in einem Gefrierbeutel oder einer Dose einfrieren. Achten Sie darauf, dass die Verpackung luftdicht verschlossen ist, um Gefrierbrand zu vermeiden.

Ist Tomatenmark gesund?

Ja, Tomatenmark ist gesund. Es ist reich an Lycopin, einem starken Antioxidans, das Zellen vor Schäden schützt und das Risiko von bestimmten Krebsarten reduzieren kann. Außerdem enthält Tomatenmark Vitamin C, Kalium und Ballaststoffe.

Enthält Tomatenmark Zucker?

Einige Sorten Tomatenmark enthalten zugesetzten Zucker, um den Geschmack zu verbessern oder die Säure auszugleichen. Achten Sie beim Kauf auf die Zutatenliste und wählen Sie, wenn möglich, Tomatenmark ohne Zuckerzusatz. Die natürliche Süße der Tomaten ist oft ausreichend.

Wie kann ich den bitteren Geschmack von Tomatenmark mildern?

Tomatenmark kann manchmal einen leicht bitteren Geschmack haben. Um diesen zu mildern, können Sie das Tomatenmark vor der Verwendung kurz in etwas Öl anrösten. Dadurch werden die Aromen freigesetzt und der bittere Geschmack reduziert. Alternativ können Sie dem Gericht eine Prise Zucker oder Honig hinzufügen, um die Säure auszugleichen.

Kann ich Tomatenmark auch roh essen?

Tomatenmark kann grundsätzlich auch roh gegessen werden, allerdings ist der Geschmack sehr intensiv und konzentriert. Es wird daher eher empfohlen, Tomatenmark in gekochten Gerichten zu verwenden, da sich der Geschmack beim Erhitzen besser entfaltet.

Welches Tomatenmark ist am besten für Pizza?

Für Pizza eignet sich am besten doppelt konzentriertes Tomatenmark, da es einen ausgewogenen Geschmack und eine gute Konsistenz hat. Es sollte mit etwas Olivenöl, Salz, Pfeffer und eventuell etwas Knoblauch verrührt und dünn auf dem Pizzateig verteilt werden. Achten Sie darauf, nicht zu viel Tomatenmark zu verwenden, da der Teig sonst durchweichen kann.

Wo kann ich hochwertiges Tomatenmark kaufen?

Hochwertiges Tomatenmark finden Sie in gut sortierten Supermärkten, Feinkostläden oder online. Achten Sie auf die Qualitätsmerkmale, die wir bereits erwähnt haben, wie Farbe, Geruch, Konsistenz und Zutatenliste. Bio-Tomatenmark ist oft eine gute Wahl, da es ohne synthetische Pestizide und Düngemittel hergestellt wird.